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Dienstag, 23. Dezember 2008
keine Sonne, aber nicht dunkle
Dienstag, 16. Dezember 2008
Land der Samen
Mittwoch, 26. November 2008
Stadtplanung mal anders
Da ich mir ja Namen so gut merken kann und ich eigentlich mich dunkel darin erinnern kann, das ich mal die baltischen Staaten und ihre Hauptstädte auswendig lernen mußte...hier die Preisfrage, wie heißt der mittlere der 3 Balte und bitte die entsprechende Örtlichkeit dazu...
Richtig, es gibt 3² Möglichkeiten und da habe ich mir doch gedacht, wenn ich in zwei Hautstädten war und damit zwei Landesgrenzen überschritten habe, sollte sich die 3. Paarung doch ergeben...und ich überstehe bei "Wer wird Millionär?" wenigstens die 50€ Frage. Ich werde die Paarungen im weiteren Verlauf mal mit einbinden...ihr sollt ja auch was davon haben...wo wir schon mal beim Thema sind, könnte man eine weitaus höher bewertete Frage, nach den größten überdachten Markt Europas, mit der selber Antwort lösen...(ich erwarte Gewinnbeteiligung...)
Da wir ja nun schon vor einiger Zeit die estonische Hauptstadt Tallin zwecks Kontrolle der alkoholischen Handelsroute besucht hatten und mein litauischer Mitbewohner sein Vilnius mit in Gespräch gebracht hatte, als ich von Stockholm schwärmte...war es nun an der Zeit, den Flieger auf einen kleinen Flughäfchen in Tampere zu besteigen...hatte ich eigentlich schon behauptet, nur einen Euro gezahlt zu haben...wir haben das im Flugzeug lieber nicht zum Besten gegeben, mit einer halben Schwimmweste schwimmt sich das glaub ich nicht so gut...
Also wenn man schon im 'Paris des Nordens' lebt, muß man natürlich auch in das 'Paris des Ostens'...wieviel von den Dingern gibt es eigentlich...Da ja Finnland schon meinte uns mit ein wenig weiß zu verabschieden, hat sich die Größte der drei baltischen Hauptstädte, bei der Begrüßung natürlich auch nicht lumpen lassen. Und so beeindruckte uns gleich mal die Altstadt mit den restaurierten Gebäuden, wo die Beleuchtung zu den fallenden Weiß paßte.
Damit ich nicht einen netten Kommentar unter diesen Bericht bekomme, habe in dieser Stadt auch dazugelernt...man sollte auch in einer Stadt mit einen anscheinend niederen Preisniveau, in einer normalen Tanzeinrichtung, bei besonderen Getränkewünschen, offensichtlichen Hinweisen - keine Preisausschilderung, der Frage "single" oder "double" und gelangweiltes Barpersonal bei gefüllten Räumlichkeiten, die Idee im Kopf haben, vor der Bestellung doch mal nach den Preis zu fragen...so nimmt wohl jeder seine kleine Geschichte mit...
Alleine die Altstadt ist schon eine Reise wert, man kann nur sagen, haben sie gut hin bekommen, auch wenngelegentlich noch ein krasser Unterschied zwischen der Vorderseite und den Hinterhof besteht. Auf der nächtlichen Suche nach einen Einschlafbier durch die Altstadt, kamen wir an einer Vielzahl von Pubs, Bars, Clubs und Nightclubs vorbei, alles das was so eine tourismusorientierte Stadt braucht und das ganze Bild auch abrundet. Auf den weiteren Weg in Richtung zentraler Parkanlagen mit allen weiteren Sehenswürdigkeit betraten wir ahnungslos, den zentralen Teil der Altstadt, wo eine extreme Häufung von so genannten Nachtclubs zu finden war. Die Anwesenheit von einen gewissen Personenkreis mit der umgangssprachlichen Berufsbezeichnung "Reinschmeisser" wischten auch die letzten Zweifel beiseite, um welche Art von Etablissemang es sich handelt. Die Worte unserer Gastgeberin waren da sehr zutreffend..."It is easy to come in, but isn't so easy come out." und Arbeitsweise der Herrn war dann auch nervig und penetrant. Dieses führte dan am nächsten Abend dazu, diesen Teil der Innenstadt weiträumig zu umlaufen, obwohl der kürzeste Weg genau durch diese Straße führte.
Nun die Frage nach den WARUM, ist das stadtplanerisch so gewollt, in eine Stadt, die auf den richtigen Weg ist und noch eine Menge Potential in sich trägt, den zentralsten Punkt mit dieser Art von Geschäft zu beleben. Ist es nur eine zeitliche Erscheinung, weil das Geld für den Aufbau gebraucht wird und wird dieser Bereich später einmal ausgelagert. Andererseits reicht es wohl nicht, den Finger nur auf die Stadtväter zu richten, jedes Geschäft braucht auch seine Kundschaft, um solche Ausmaße anzunehmen. Und leider muß man damit auch in einem Atemzug, die flugtechnische Anbindung an das restliche Europa durch eine Billigairline, nennen, die eben nicht nur den normalen Touristen befördert.
Und so lasse ich die Frage im Raum stehen, wo will Riga als Hauptstadt und Aushängeschild Lettlands hin...
Montag, 24. November 2008
anderes Finnland
Das übrigens alles, was man braucht, um preisbewußte Reisende abzufertigen...kann man von 1€ eigentlich noch vom Preisbewußtsein reden...aber da war auch das Warten auf die Hand, die mir sagen sollte: 'du glaubst doch nicht wirklich...' ... nix war es mit der Hand... ein nettes Lächeln habe ich dafür noch bekommen. Es geht also...nur Handgepäck, kein leckeres Flugzeugessen mit den vielen Einzelteilen zum gespannten Auspacken, kein Bier zum Mutantrinken, kein warten am Scheck in und die Gefahr für Ausnahmen dann nachzubezahlen...
Wer erst Abends fliegt und nur 180km fahren muß, braucht noch eine Ausrede, um nicht doch noch einige Stunden im Vorlesungssaal zu verbringen. Aber als Student sind die Ausreden ja vielfältig und für mein schlechtes Gewissen, mußte eine Tour um die zwei angrenzenden Seen vor dem Abflug her halten. Und da war es wieder, meine Gastgeber hatte mal wieder Recht gehabt. Wenn man als Berliner nach Helsinki kommt, muß man jeden Finnen der fragt erzählen, wie entspannend es man hier Finnland findet....und was bekommt man zu hören: 'Helsinki ist nicht Finnland!!!!'
An dieser Stelle setzte dann die Überzeugungskraft dieser Worte ein...es gibt Ruhe und dann gibt es Ruhe...aber wenn man schon von allein schon die Lautstärke seiner Stimme senkt, um die Ruhe nicht zu stören oder weil man Angst hat, von der Ruhe nicht genug mitzubekommen...dann sollte man vielleicht von der Ruhe reden. Die Finnen haben es einfach drauf, sich das Leben richtig einzurichten...hier war dann als ein Cottage direkt am See, mit einer Aussensauna, eine Grillecke und ein Böötchen und der angesprochenen Ruhe...was will man eigentlich mehr...
Auf den Weg in die Stadt war dann die Bekanntschaft mit dem ersten Schnee angesagt und die Notwendigkeit von finnischen Winterreifen an dem Fortbewegungsmittel. Die Reifen sind mit kleinen Metallplättchen versehen, welche wie Spicks funktionieren, sind als Geräuschkulisse in der Stadt etwas nervig, aber hier dann wohl mal eine super Idee...
Donnerstag, 20. November 2008
Schnee
Vollstaendige Wortmeldung gibt es dann am Wochenende, wenn ich wieder zu Hause...in Helsinki...bin...
Gruesse aus Riga
Sonntag, 19. Oktober 2008
Einfach mal nachgedacht
Die Skandinavier scheinen auch jede helle und insbesondere sonnige Minute auszunutzen. Wenn die Lichtverhältnisse den Schweden dazu bringen, seinen Kafffeespezialitäten an der frischen Luft zu sich zu nehmen, die Außentemperaturen aber etwas dagegen haben, dann werden halt Decken ausgegeben...und siehe da, das entspannte Volk ist zufrieden.Also die vorhanden 13°C haben vollkommen ausgereicht, um die Innenstadt nach einen Kaffeekränzchen aussehen zu lassen. Wo wir schon mal beim Thema sind Licht und die Jahreseinteilung der Nordvölker, wie jeder vielleicht nachvollziehen kann, ist die wichtigste Komponente das Licht hier. So dürfte die Aussage eines Dozenten von mir, welcher gerade mit seinen Büro umzieht, nicht verwundern: 'Aufräumen, mache ich dann im Winter'. Und so sieht es hier auch aus, die genießen die Zeit der Sonnenbestrahlung und arbeiten im Sommer weniger und dafür besteht dann der Winter aus arbeiten und schlafen sowie alles das erledigen, was man so eben vor sich her schiebt. Diese Lebenseinstellung bringt einen wahrscheinlich dazu, bestimmte Sachen lockerer zu sehen und vieles mehr zu genießen.
Ich bin ja eigentlich nicht so der Fan von Stadtrundfahrten...ja Stadtrundfahrt war das böse Wort und zu meiner Entschuldigung, wir waren nur eineinhalb Tage vor Ort...aber um die Stadt in den Möglichkeiten zu begreifen, war das wirklich eine gute Idee. So konnte man sich zeigen lassen, das auf der nächsten Insel noch einen Altstadt war und wo die Stockholmer doch wirklich der Meinung waren, die packen wir auch mit Bars und Pubs voll. Und wenn man schon mal mit Themeninseln angefangen hat, wieso ist es denn dann keine gute Idee, sich eine für Parks, Museen und Vergnügungsparks einzurichten.
Das bringt mich wieder zu der Aussage "Einfach mal nachgedacht...", vieles scheint hier im Gesamtkontext gesehen zu werden, also nicht die Baugenehmigung für ein Haus zu erteilen, sondern einach mal einen Ansatz zu wählen, wie können wir die ganze Straße umgestalten. Eine meiner Theorien ist ja, wohne in einer Stadt, die schon lange Sitz eines Könighause ist und du bekommst eine Stadt, wo jeder Thronfolger meint, er müsse dieser Stadt ein Kunstwerk hinterlassen. Aber vielleicht ist es auch zu viel reininterpretiert und die Einwohner haben einfach nur mal nachgedacht, bevor sie angefangen haben, irgendwas zu verändern.
Aber ist ja nicht so das ich nix zu meckern habe...und das Stadtzentrum mit seinen "architektonischen" Meisterleistungen, war leider noch nicht die Spitze des Eisberges.
Wer bitte hat das denn verbrochen, ein Restaurant, was aussieht wie ein Hafenverladeterminal mitten in der Innenstadt, zwischen den beiden Inseln, welche die Altstadtteile beherbergt...Wie man sieht, sind wohl auch die Stockholmer noch nicht ganz fertig mit Ihrer Stadt.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Einfach mal nachgedacht
Samstag, 20. September 2008
Der etwas andere Tourismus
Es gibt also doch noch mehr monogame Reisegründe als den Sextourismus. Da steigen also Menschen auf ein schwimmendes Fortbewegungsmittel, um eine gefährliche Seereise in eine unbekannte Stadt...sagen wir mal Tallin...zu machen, um sich dort der Kauflust nach alkoholischen Mitbringseln hin zu geben. Die Anpassungserscheinungen des Alkoholtourismus gehen inzwischen so weit, das die Preisentwicklung alkoholischer Genußmittel innerhalb von Tallinn ein Verlassen der Fähre nicht mehr notwendig machen.
Finnen und Austauschstudenten, welche durch gelegentlichen Genuß von bezahlbaren Konsumgütern sich auf ihr abendliches Kulturprogramm einstimmen wollen, fahren 2,5 Stunden zu einer Hafenstadt, um dann nach etwa 4 Stunden die Rückreise anzutreten, ohne das übliche 'Von-Bord-Geh-Ritual' zu vollziehen.
Wir wollten uns diesem Ritual dann doch hingeben und da war Sie...eine Stadt die mehr zu bieten hat als nur 'Alkoholtourismus', was übrigens auch gegen jegliche Vorurteile für Thailand zutrifft.
Ich will ja hier keine Gourmetführer raus bringen...aber zu empfehlen ist die Mittelalterschenke auf den alten Marktplatz. Lecker Speisen und Getränke und ein wenig mehr...nur Lichtquellen von wachsumgebenden Dochten...Schnäpse für wahre Männer, was macht bloß so viel Pfeffer in so einem kleinen Glas...und dann eine Örtlichkeit, die mit viel Liebe zum Detail aufwarten kann.
Es gibt auch genung Anhaltspunkte, welche für eine problemlos Gestaltung des abendlichen Programmes sorgen könnten.
Mit diesen Eindrücken begibt man sich nun wieder auf das große schwimmende Fortbewegungsmittel, mit der Gewissheit...eine gute Idee...diesen Tag die Vorlesung den einheimischen Studenten zu überlassen. Und da sitze Sie schon...die Menchen, die es garnicht abwarten können...doch schon mal zu probieren, ob der Inhalt der Flaschen die gleiche Geschmacksrichtung besitzt, wie der von letzter Woche.
Das Absteigen von der Fähre in Helsinki, war dann noch mal ein Erlebnis...eine riesige Horde, einen 'Hackeporsche' in Betrieb, welche palettenweise bestapelt war und an die Grenzen der zulässigen Nutzlast ging...wo liegt eigentlich der Grenzwert des Alkoholspiegels, für das Führen eines solchen Transportmittels...